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| abfallen
- Den Bug des Schiffes vom Wind weg drehen.
achtern - (nach) hinten ankern
- "Parken" mittels festkrallen im Meeresgrund
Anker (der) - Schwerer Metallgegenstand mit großem Haken. Tritt in verschiednen Formen auf. Dient dazu ein Schiff zu befestigen bis (a) Wind von mehr als 4 Knoten aufkommt oder (b) Skipper und Manschaft das Schiff verlassen oder (c) bis 4 Uhr morgens.anluven - Den Bug des Schiffes zum Wind hin drehen. |
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Astronavigation - 1. Navigation unter Verwendung von Meßdaten angepeilter Himmelskörper. 2. Bestimmung von Ort u. Kurs eines Schiffs nach den Sternen.
Aye-Aye- Besonders-besonders seemännische-seemänische Art-Art "ja" zu-zu sagen-sagen.
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Backbord - linke Schiffsseite (vom Heck aus gesehen). wenn man es mit rechts und links nicht so hat auch leicht erkennbar an der roten Lampe auf der Backbordseite.
Backstag - den Mast von hinten haltendes Drahtseil. Findet man zumeist bei sportlichen, Regatta - ambitionierten Yachten vor. Erfordern Umlastung bei Manövern.
Beiboot - Dingi, Tender, Rettungsboot, Rettungszille (österr.), Geleitboot, Barkasse, Schaluppe, Gig, Jolle
beidrehen - die Fahrt verlangsamen, einen Sturm abwettern, z.B. durch Backstehenlassen der Fock, gerefftes Gross und scharfes Stützruder.
Beaufort-Skala - nach dem brit. Admiral und Hydrographen Sir F.)Beaufort, *)1774, †)1857], Skala zur Abschätzung der Windstärke nach beobachteten Wirkungen
Besan - a) Segel am hintersten Mast; b) der hinterste Mast (Besanmast);
Beschlagseisinge - Taue zum einbinden der Segel
Bilge- Tiefster Raum im Boot unter dem Kajüt- oder Cockpitboden, in dem sich Wasser, Schmut und Öl (Motorbilge) sammeln, dort bauartbedingt meist nicht abpumpbar. Teilweise kann die Bilge auch als Stauraum, vor allem für Dosen, genutzt werden.
Boje
- Am Grund verankerter Schwimmkörper; schwimmendes Seezeichen (z.)T.
Heul- oder Leucht-B.), Anker-B. (zur Anzeige des Ankers unter Wasser) oder
Festmache-B. (zum Festmachen von Schiffen).
| Brauchtum..-.... | ![]() |
Bug - Vorderteil eines Schiffes
Bugspriet - über das Schiff hinausragender, schrägliegender vorderster Mast, zum rammen andere Schiffe.
bunkern
- in den Bunker füllen; Brennstoff aufnehmen [von Schiffen]
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Chartern - Gegen Bezahlung -heute ungefähr 1500 DM pro Tag- erhält man die Erlaubnis, ein fremdes Schiff von Grund auf zu reparieren. Ein herrlicher Zeitvertreib fuer Hobbybastler. Teile, deren Reparatur während der Charterzeit nicht gelungen ist, werden bei Rückgabe des Schiffes von der Kaution abgezogen.Cirren - siehe Zirruswolken
Crew
- meist schwere unbewegliche Gegenstände an Bord von Segelyachten,
die dazu dienen, die Ecken von Seekarten zu halten, Fender auszubringen
und den Baum -mit ihrem oberen Ende (Kopf)- bei abrupten ungeplanten Bewegungen
zu bremsen. Versuche, sie in intelligente Lebewesen zu verwandeln, mißlingen
in der Regel.
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Davits
- Aufhängung für ein Beiboot. Bei Segelyachten achtern.
.
Deck
- [niederdt.], urspr. Bez. für den waagrechten Abschluß eines
Schiffsrumpfes; heute allg. Bez. für jede waagrechte Unterteilung
des Schiffsrumpfes (z.)B. Ober- oder Haupt-D., Zwischen-D., Peil-D., Promenaden-D.);
auch Bez. für den freien Raum zw. zwei Decks.
Deviation
- Abweichung, der Kompaßnadel durch Eigenmagnetismus des Bootes.
Die Deviation ist schiffspezifisch, und wird für ein Boot in einer
Deviationstabelle zusammengestellt. Segelurlaub.de
| Dirk - | a) ein Tau vom Topp zum Halten
des Großbaums bei nicht gesetztem Großsegel ;
b) genialer Skipper bei "Segelurlaub.de". :))) |
Dieseltank
- Hat einen Drehverschluss auf Deck,
in den man niemals Wasser füllen sollte! Ebenso sollte man kein Diesel
in den Wassertank füllen.
..
einpicken
- einhaken
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Faden - englisches Längenmaß: 1,828 m
Fall - ein Tau, meistens am oder im Mast geführt. zum ueberwinden der schwerkraft von segeltops etc. etc. halt fuer alles was hoch soll ... fast alles ...
Fender - dicke beulen mit luft drin die bei havenmanoevern an den seiten einer yacht angebracht werden. kissen fuers boot. klassisch : Abwehrer, Verteidiger: mit Kork od. Tauwerk gefülltes Kissen zum Schutz der Schiffsaußenseite beim Anlegen am Kai u. ä.
fieren - Tau ablaufen lassen, herablassen, langsam freigeben
Fittings - Sammelbez. für Verbindungsstücke zum Verschrauben oder Verlöten z.B. von Wasserleitungsrohren (Muffen, T-Stücke u.a.).
Fock - Vorsegel; unterstes Rahsegel des Vormastes
Freibord - Höhe der Bordwand von der Wasserlinie zum Deck.
Funknavigation
(Funkortung) - die Navigation von Wasser- oder Luftfahrzeugen mit Hilfe
von Funksignalen, die von ortsfesten Funkfeuern ausgesendet und von bordeigenen
Funkpeilern empfangen werden oder von Bordsendern abgestrahlt und als reflektierte
Signale empfangen werden. Bei den Richtempfangsverfahren wird die Richtungsabhängigkeit
der Antennenspannung einer Richtantenne ausgenutzt (z.)B. beim Radio- oder
Funkkompaß). Bei Differenzentfernungsmeßverfahren werden Entfernungen
zu verschiedenen Bodenstationen aus den Laufzeitdifferenzen gleichzeitig
ausgesendeter Impulse bestimmt (Loran-Verfahren) oder aus den Phasendifferenzen
zw. gleichfrequenten elektromagnet. Wellen (DeccaNavigator-System). Radarverfahren
(Doppler-Radar) dienen in der Schiffahrt u.a. zur Ermittlung des Standorts
und des Kurses bei Nacht und schlechter Sicht
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Gaffel
- am oberen Teil eines Schiffsmastes angebrachtes, schräg nach hinten
aufwärts ragendes Rundholz, an dem die Oberkante des G.segels befestigt
wird
.
Genua
- [nach dem erstmaligen Auftauchen dieses Segels 1927 bei einer Regatta
in Genua] großes, den Mast u. das Großsegel stark überlappendes
Vorsegel.
Mann kann so manchem erfahrenen
Skipper verrückt machen wenn man "Genua" hartnäckig mit "Venedig"
verwechselt!
Es soll schon Leute gegeben haben
die in Segellexika nach Venedig gsucht haben.
Gezeiten - Massenbewegungen der Atmosphäre, des Erdkörpers und, bes. auffallend, des Meeres, die verursacht werden durch das Zusammenwirken von Schwer- und Fliehkräften, die bei der Bewegung des Mondes um die Erde und bei der Bewegung der Erde um die Sonne entstehen. Die G. des Meeres (Tiden) äußern sich bes. an den Küsten, zumeist als zweimal tägl. (im Abstand von 12 Std. 25 Min.) Ansteigen (= Flut) und Absinken (= Ebbe) des Meeresspiegels. Bei Neu- und Vollmond verstärken sich die G. zu kräftigen
GPS - Abk. für Global Positioning System, das gegenwärtig modernste digitale Satellitennavigationssystem. Wenn alle Satelliten des Systems auf Umlaufbahnen sind, wird mit den Signalen von jeweils 4 Satelliten weltweit eine exakte Positionsbestimmung (auf einige Meter genau) möglich sein. Geplant ist der gleichzeitige Empfang von 4 Signalen (dazu sind 21 Satelliten notwendig), mit dem sogar die Höhe eines Flugkörpers bis auf einige Meter genau errechnet werden kann.
Gradnetz - jedes die Oberfläche der Planeten oder die Himmelskugel dem geograph. G. entsprechend unterteilendes Liniennetz, i.)e.)S. das aus Längenkreisen und Breitenkreisen gebildete Netz der als Kugel oder Rotationsellipsoid betrachteten Erdoberfläche. Die sich von Pol zu Pol erstreckenden Meridiane sind die Hälften von Großkreisen, die sich in beiden Polen schneiden; Nullmeridian ist der Meridian von Greenwich. Von den Breitenkreisen ist nur der Äquator ein Großkreis, während die parallel verlaufenden Breitenkreise polwärts immer kleiner werden.
Grundsee
- eine kurze, steile, auch überkommende Welle, die durch Auflaufen
einer aus tiefem Wasser kommenden langen Welle auf Untiefen und vor flachen
Küsten entsteht.
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Heck
- der hintere Teil eines Fahrzeugs, insbes. eines Schiffes. H.formen: das
bei Fracht- und Fahrgastschiffen sowie bei größeren Kriegsschiffen
bevorzugte Kreuzer-H., das v.)a. bei Motorbooten und schnellen Kriegsschiffen
zu findende Spiegel- oder Plattgatt-H., das für Rennjachten verwendete
Jacht-H., das bei Fischkuttern anzutreffende Spitzgatt-H. u.a.
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Impeller
- verschleissfreudiges wasserrad des aeusseren kuehlwasserkreislaufes eines
schiffsmotors, dass von selbigem angetrieben wird. ein skipper sollte sich
vor jedem toern informieren, ob ein ersatzimpeller an bord ist, da ein
defekter impeller den motor "lahmlegt" !
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Jollenkreuzer - Typisches Produkt einer kundenorientierten Industrie. Jolle mit der Bauform einer Yacht, vereinigt beide Merkmale: Zu plump, um noch zu segeln wie eine Jolle, die Kajüte dagegen zu klein, um mehr als einen Säugling darin unterzubringen. Es wird von Seglern berichtet die rein aber nicht mehr raus kamen, so dass der Jollenkreuzer zur Werft transpotiert werden musste, wo dieser zerlegt wurde um den Segler zu befreien.
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Kajüte - Wohn-, Aufenthaltsraum auf Schiffen
Katamaran - schnelles Segelboot mit Doppelrumpf
Kartennetzentwurf - (Kartenprojektion), Darstellung der Erde oder von Teilen von ihr in einer Ebene. Da alle Punkte der Erde mit Hilfe des Gradnetzes bestimmt werden können, wird bei einem K. das Gradnetz in eine Ebene projiziert und dabei verzerrt, da eine Kugelfläche nur so auf einer Ebene dargestellt werden kann. Mit Hilfe mathemat. Berechnungen kann die Erde entweder längentreu (abstandstreu), flächentreu oder winkeltreu abgebildet werden. Es gibt drei grundsätzl. Möglichkeiten, die Erde auf eine Fläche zu projizieren. 1. Zylinderprojektion : Hierbei wird um die Erde ein Zylinder gelegt, der verschiedene Achsenlage haben kann. Zu dieser Projektionsart gehört u.a. die Mercatorprojektion, bei der sich Längen- und Breitenkreise senkrecht schneiden; sie ist weder abstands- noch flächen-, aber winkeltreu; nach den Polen zu nimmt die Verzerrung überhand, weshalb Mercatorprojektionen meist nur bis 70º oder 80º nördl. oder südl. Breite reichen. 2. Kegelprojektion: Bei ihr wird ein Kegel über die Erde gestülpt; im Normalfall fällt die Kegelachse mit der Erdachse zusammen. 3. Azimutalprojektion : Bei ihr ist die Projektionsfläche eine Ebene, die die Erde in einem Punkt berührt. Meist bildet ein Pol den Mittelpunkt der Projektion. Eine solche Projektion kann daher nur eine Halbkugel der Erde abbilden.
Kiel - Ein Ballastkiel dient zur weitestgehenden Vermeidung eines Kenterns des Bootes, indem er ein Gegengewicht zu den oberhalb der Wasserlinie angreifenden Windkräften bildet. Außerdem erhöht er die seitliche Widerstandsfläche und verringert dadurch die Abdrift des Bootes Der Ballastkiel besteht meist aus Eisen oder Blei und ist stromlinienförmig gestaltet. Beim Kimmkieler sind statt des einen Ballastkiels in der Schiffsmitte zwei "Flossen" parallel unter dem Rumpf montiert.
Klüver - dreieckiges Vorsegel bei Kuttern.
Klüverbaum - über den Bug hinausragendes, einziehbares Rundholz zum Befestigen des Klüvers
Koje - kastenartiges, eingebautes Bett auf Schiffen; auch Verschlag zum Aufbewahren, z.)B. von Segeln
Kurs - Die Richtung, welche ein Skipper ansteuern will und aus welcher der Wind kommt.
Kutter - 1) Bez. für hochgetakelte Jachten mit mehr als einem Vorsegel. 2) (Fisch-K.) motorgetriebenes Fischereifahrzeug für die Küsten-, aber auch Hochseefischerei mit dem Schleppnetz.
Krängung
- durch Wind oder Seegang verursachte Neigung eines Schiffs um die Längsachse.
Gekrängt wird nur nach Lee.
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Längen und Breiten- System von Linien, die in Abstaenden paralel zum Äquator oder zu den Polen auf den Erdball gezeichnet sind. Das sie unsichtbar sind kann man sie außer acht lassen.
Lateralplan
- Fläche des Längsschnittes desjenigen Schiffsteils, der unter
Wasser liegt (Seew.).
Lee
- die dem Wind abgekehrte Seite
lenzen - vor schwerem Sturm mit stark gerefften Segeln laufen; leer pumpen; Wasser aus dem Bootsinneren nach außenbords befördern. Geschieht meist mit einer Lenzpumpe, teilweise genügt aber auch eine Pütz (kleines Gefaess zum lenzen) Selbstlenzend: Wasser läuft schwerkraftbedingt selbständig über ein Rohrsystem nach außen (meistens aus der Plicht).
Liek - Tauwerk als Einfassung eines Segels; Unter-, Vor-, Achterliek
Log - (Logge), Meist defektes Gerät zum Loggen (Messen) der Schiffsgeschwindigkeit relativ zum Wasser. Man unterscheidet: 1. Hand-L., ein aufrecht im Wasser an einer Leine schwimmendes Holzbrett; die Leine ist mit Markierungsknoten versehen; man zählt die pro Minute auslaufenden Knoten; 2. Patent-L., eine an einer Leine mitgeschleppte, sich drehende Schraube; die Geschwindigkeit wird direkt von einer Meßuhr abgelesen; 3. Staudruck-L., bei verschiedenen Geschwindigkeiten ändern sich die hydrodynamischen Druckverhältnisse am Schiffsboden; durch Messung der Druckdifferenzen wird die Geschwindigkeit bestimmt.
Lot - Gerät zum Bestimmen der Wassertiefe. Greift der Skipper zum Lot, so deutet es darauf hin, dass er die Orientierung verloren hat.
Luke - Aussparung im Deck der Yacht, damit Wasser auf die Kojen tropft und man runterfallen kann.
Luv
- die dem Wind zugekehrte Seite eines Schiffes, Segels o.ä.- Ggs.
Lee.
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Meile (nautische) - Relative Maßeinheit für Entfernungen auf dem Wasser, theoretisch 1852 Meter lang, praktisch eher variabel, zum Beispiel nachmittags um vier 5000 Meter lang, bei Windstaerken unter zwei 8000 Meter lang, bei Prüflingen für die DSV-Segelschein in der Meilenbestätigung ungefähr 200 Meter lang.
Mißweisung - Die Abweichung der Feldlinien von rechtweisend Nord. Was durch die nicht exakte Übereinstimmung zwischen Karten- und Magnetischem Nordpol hervorgerufen wird. Die Missweisung haengt nur von Ort und Zeit ab und ist in den Seekarten eingetragen (also abzulesen). Missweisender Kurs und Missweisung ergeben den rechtweisenden Kurs.
Motorsegeler
- Nicht nach ihm und nicht nach ihr. Halb Motorboot, halb Segelyacht, werden
sie weder von dem Seglern, noch den PS-Affen geliebt. Hassen sich daher,
numehr konsequent, auch selber.
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Optimist
- kleines Segelboot für Kinder, in das im grunde auch nur Kinder passen
(Opti).
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Peilung - die Bestimmung einer Richtung bzw. eines Winkels bezügl. einer Bezugsrichtung; als Kompaß-P. auf Kompaßnord, als Seiten-P. auf die Mittelschiffslinie bzw. Flugzeuglängsachse bezogen. Als Kreuz-P. bezeichnet man die Standortbestimmung aufgrund mehrerer P. (Bestimmung des Schnittpunkts der ermittelten Peilstandlinien). Eine Funk-P. zu Navigationszwecken z. B. bei Schiffen und Flugzeugen wird mittels Funkempfänger und richtungsempfindl. Antenne durchgeführt.
Pier - ins Wasser reichende Anlegeanlage für Boote und Schiffe
Pinne - [Kompaß]stift; Teil des Hammers; bes. nordd. für Reißzwecke; Seemannsspr. Hebelarm am Steuerruder
Plicht - Offener, vertiefter Sitzraum im Boot.
Püttings
- Befestigungsschlaufen an Deck, an denen die.Wanten
befestigt sind
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Rigg - gesamte Takelung eines Schiffs
Rumpfgeschwindigkeit - Die
von einem Boot in Verdrängerfahrt maximal erreichbare Geschwindigkeit.
Bei einer höheren Geschwindigkeit kommt das Boot ins Gleiten.
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Satellitennavigation - Verfahren der Funknavigation, das auf der Auswertung der Funksignale spezieller künstl. Satelliten beruht. Dem Benutzer eines S.systems wird die genaue Bahn und die Weltzeit vom beobachteten Satelliten mitgeteilt, indem Zeitmarken und aktuelle Bahnparameter einer der Sendefrequenzen aufmoduliert und ständig ausgestrahlt werden. Ein Netz von Bodenstationen überwacht die Satellitenbahnen, eine Zentrale berechnet laufend die Bahndaten, die in bestimmten Zeitabständen dem Satelliten über Funk zur Erneuerung der Speicherdaten übermittelt werden. Ein im Ausbau befindl. S.system der USA zur militär. wie zivilen Nutzung ist GPS
Schäkel - U-förmiges Verbindungsglied aus Metall
Schaluppe - Küstenfahrzeug; auch für größeres [Bei]boot
Schoner - Bez. für ein urspr. 2-, später 3- bis 7mastiges Segelschiff mit Gaffelsegeln. S.jachten sind 2- oder 3mastige Segeljachten.
Schott - Stahlwand im Schiffsrumpf zur gegenseitigen Abgrenzung von Lade-, Maschinen- u.a. Räumen zur Erhöhung der Sinksicherheit und der Festigkeit des Schiffes; (Seemannsspr. wasserdichte [Quer]wand im Schiff)
Schot -Tauwerk, das an einer Spiere oder an einem Segel angreift; damit werden Segel in die gewünschte Stellung gebracht
Seemeile - (internat. Seemeile, engl.: [international] nautical mile), Einheitenzeichen INM, in der Seefahrt und Luftfahrt international verwendete Längeneinheit: 1)INM)=)1,852 km
Segelboote - durch Windkraft fortbewegte Boote, aus Holz, Leichtmetall, Stahl oder Glasfaserkunststoff (GFK) gebaut. Nach ihrer Takelage unterscheidet man einmastige Catboote, Slups oder Kutter, anderthalbmastige Ketschs und Yawls sowie zwei- und mehrmastige Schoner. Die Sport-S. werden nach nat., internat. und olymp. Klassen in Bauart, Takelung und Größe unterschieden. Zur Erreichung von Höchstgeschwindigkeiten benutzt man heute Zweirumpf-S. (Katamaran) und Dreirumpf-S. (Trimaran)
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Segelschiff - (Segler), großes, durch Windkraft getriebenes Wasserfahrzeug; nach den Vorschriften des Germanischen Lloyd jedes Schiff, dessen Segelfläche größer als das 1,5fache von Länge mal Breite ist. Man unterscheidet reine S. ohne Hilfsantrieb und Motor- oder Auxiliarsegler. Weitere Unterscheidungsmerkmale sind die Zahl der Masten (Ein- bis Siebenmaster) und die Art der Segel (Rah- oder Gaffelsegel). Vollschiffe sind immer dreimastige S., bei mehr Masten muß die Anzahl der Masten mitgenannt werden, die ›voll getakelt‹, d.h. rahgetakelt sind; Barken sind Dreimaster, deren hinterster Mast Gaffeltakelung hat. Schoner sind schrat- bzw. gaffelgetakelt
Segelsport - allg. Bez. für das Befahren von Flüssen, Seen und Meeren unter sportl. Gesichtspunkten mit bes. Segelfahrzeugen. Die wichtigsten Bootsklassen sind neben den olymp. Klassen (Soling, Star, Viersiebziger, Flying Dutchman, Finn-Dingi, Katamaran, Tornado) die internat. Klassen (Optimist- Dingi, Moth, Drachen, 420er, OK-Jolle, Vaurien, Star, Laser, A-Katamaran, 505, Flying Junior, Fireball, Contender, Europe, Dart-Katamaran); daneben gibt es verschiedene nat. Klassen. Die Boote der Einheitsklassen sind alle nach demselben Bauplan und sehr enggefaßten Vorschriften gebaut; Konstruktionsklassen dürfen innerhalb von Grenzbestimmungen für Abmessungen und Formen konstruiert werden.- Bei nat. oder internat. Regatten auf Binnenrevieren oder an den Küsten fahren jeweils Boote derselben Bootsklasse gegeneinander. I.d.R. orientiert sich der zu bewältigende Kurs an der olymp. Regattabahn: Auf einem Rundkurs von 2 Seemeilen Durchmesser sind in regelmäßigem Abstand 8 Marken (Bojen) verteilt (bei Finn-Dingis beträgt der Durchmesser etwa 1,5 Seemeilen); die während des Rennens zu umsegelnden Marken werden erst kurz vor dem Start bekanntgegeben; 2-7 Wettfahrten; über die Plazierung entscheidet eine Punktwertung. Bei den Hochseerennen (Inselumsegelungen, Regatten zw. verschiedenen Seehäfen) segeln meist verschiedene Klassen gegeneinander
Sinken - Stringenter, meist ungewollter und daher bedrohlicher Versatz eines Schiffes in nahezu senkrechte Richtung nach unten. (Siehe auch unter Tauchsport) Maximale Eintauchtiefe durch den Grund vorgegeben!
Skipper - Verantwortlicher Führer einer (Segelyacht)
Slup
- 1. einmastige Jacht mit Groß- u. Vorsegel. 2. kurz für: Sluptakelung
(Takelungsart mit Groß- u. Vorsegel).
Sorgleine - Leine mit zwei bis drei entständigen Karabinern zum Sichern eines Crewmitgliedes, mittels einpicken (einhaken) eines Karabiners an einem festen Punkt der Yacht! Darf daher grundsätzlich nicht in die Reling eingepickt werden, da dort im grunde wirkungslos! Wird aber immer wieder falsch gemacht. Meist wird der Fehler allerdings nicht wiederholt.
Spinnaker - ein leichtes, großflächiges Ballonsegel, das auf Sportsegelbooten gesetzt wird, wenn sie vor dem Wind fahren
Springtiden - bedingt durch die Stellung von Sonne und Mond zueinander. Bei Halbmond entstehen die bes. schwachen Nipptiden. Bei Niedrigwasser fallen seichte Teile von Randmeeren trocken (Watt). Der Tidenhub gibt den Höhenunterschied zw. Hoch- und Niedrigwasser an. Er ist im offenen Ozean gering, in Buchten können 20m und mehr erreicht werden. Bei Flüssen wirken sich die G. von der Mündung landeinwärts aus
Stag - Halte-, Stütztau
Steuerbord
- rechte Schiffsseite (vom Heck aus gesehen)
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Takelung
- Art der Takelage eines Schiffes: Rah-T. (Anordnung der Segel quer zum
Schiff), Gaffel- bzw. Schoner-T. (Segel in Längsrichtung)
Tauchsport
- Seglern vollkommen wensensfremde Art des Wassersportes, bei dem Menschen
-den Fischen gleich- das Bestreben aufgeben an der Wasseroberfläche
zu bleiben.
Tide - regelmäßig wechselnde Bewegung der See
Topp - oberstes Ende eines Mastes
topless - hmmm, ... ... ...
Treibgut -
Jede
Art von Gegenstand, der Regungslos um Wasser treibt und nicht sofort, antwortet
wenn man ihn auf einen drink einlädt.
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Venedig - 1. Stadt in Italien. 2. Scherzhafte Bezeichung einer "Genua", zum irritieren gestandener Seeleute. Sollte man mal ausprobieren und dabei darauf beharren, daß die "Venedig" einen anderen Schnitt hat als eine "Genua".
Verklicker
- Anzeiger des scheinbaren Windes auf dem Topp
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Wanten
- starke Taue oder Drahtseile, die den Mast seitlich stützen
Wasserlinie - Linie, in der der Wasserspiegel den Schiffsrumpf berührt
wenden
- ein am Wind segelndes Schiff durch entsprechendes Ruderlegen mit dem
Bug durch den Wind drehen (immer weiter anluven), wobei die Segel gleichzeitig
auf die andere Seite genommen werden
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Zirruswolken
- hohe (über 6 km) aus Eiskristallen bestehende Wolkengattung; feine,
faser. Struktur
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